Der Aufstieg

Bergauf Bergab

Wie schon früher proklamiert und in alten Büchern zu lesen, aus einer Zeit, als die Berge noch keine Namen kannten:

 

„Wand’rer, wenn du zum Raschberg gehst, verirr‘ dich nicht!“

(Wilhelmine Auwgebieth, Stecklingsobervereiserin, St.Agatha, 1725)

 

In anderen Worten

Die Raschberg-Hütte ist Teil unseres Milchstraßensystems.

Wir benötigen also keine Photonenbeschleuniger, oder Sonnensegel, auch keine Protonen-Resonatoren oder Neutronen-Reflektoren, um die Hütte gesund und ausgeruht zu erreichen.

Ein bisserl Diesel genügt schon ; – )

 

Wie alljährlich zu beobachten war, setzt sich der Besucherstrom aus einer Vielzahl an körperlich gut trainierten Teilnehmern zusammen.

Energetisch ausgeglichene Bewegungen des Wanderers führen zu einem lustbetonten Erklimmen sanft bewaldeter Bergrücken.

Das Wechselspiel zwischen leicht abfallenden und ansteigenenden Pfaden harmoniert, berauscht, ebenso der Duft des Abendwaldes.

Ein harter Schneeball trifft dich am Kopf, du gehst weiter, drehst dich um, dich trifft ein Schneeball im Gesicht.

Du formst selbst einen Schneeball, vergütest ihn vielleicht mit einem kleinen Zapfen, wirfst, drehst dich um und gehst beschwingt und heiter weiter.

Weit in der Ferne, noch Minuten talwärts, hörst du das leise Klimpern des Packesels………

 

Ist der Aufstieg ein großes Wagnis?

Sachdienlicher Hinweis: Nein, aber bei dicker Schneedecke sind „Schneeschuhe“ sicher zu empfehlen, so wird auch diese Erschwernis als Spaziergang gemeistert!

 

Kartenmaterial